Pflege Angehöriger und Online Geld verdienen
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Pflegeheim gleich Endstation?

Ein klares NEIN!

Ja, mein Vater ist ins Pflegeheim gekommen, weil es gesundheitlich nicht mehr ging und der Pflegedienst den erforderlichen Aufwand nicht mehr leisten konnte.

Ja, es war ein erforderlicher Schritt

Ja, es war eine schwere Entscheidung

Zuerst war es die Kurzzeitpflege dann die Verhinderungspflege und nun die Vollpflege.

 

Anfangs mußte er sich noch das Zimmer mit einem Bewohner teilen aber nun hat er sein eigenes Reich in das er sich zurückziehen kann, wenn er es möchte.

Und nun heißt es "er ist angekommen".

Was mir ganz wichtig war, mein Vater wurde bei allen Gesprächen und Entscheidungen mit einbezogen.

 

Am Anfang war es schwer, denn wenn jemand aus seinem gewohnten Umfeld herausgezogen wird, hat er auch immer wieder die Vorstellung nach Hause zu kommen. Das kann eine ganze Weile so gehen und ist für das Umfeld auch nicht immer einfach.

 

Deswegen haben wir auch seine Wohnung noch weiter behalten. Letztendlich haben aber sein gesundheitlicher Zustand und die Gegebenheiten der Wohnung dazu geführt, dass die Entscheidung von allen Parteien getroffen wurde, die Wohnung aufzulösen.

 

Wichtig ist uns 

- das es ihm wesentlich besser geht als in seiner Wohnung im 3. Stock ohne Fahrstuhl

- das er ganzheitliche Betreuungsmöglichkeiten hat

- das er regelmäßig gemeinsame Mahlzeiten einnimmt

- das er seine Medikamente bekommt

- das er bei Bedarf unter ärztlicher Kontrolle steht

- das er Krankengymastik bekommt

- das er je nach Lust und Laune an dem Beschäftigungsprogramm teilnehmen kann

- das er Gesellschaft hat, wenn er sie möchte

- das er mit Hilfe seines Gehwagens raus gehen kann

- das er sich mit dem Pflegepersonal, dem Betreuungspersonal sowie der Pflegedienstleitung und der Betreuungsleitung versteht

 

Es wurde ihm ein schönes Zimmer mit eigenen Möbeln eingerichtet und er fühlt sich wohl, denn er kann sich in der Einrichtung barrierefrei bewegen. 

 

Warum ein klares NEIN zum Begriff "Pflegeheim gleich Endstation"

Da ich öfter in der Einrichtung bin, habe ich auch mitbekommen, dass Bewohner wieder nach Hause gegangen sind.
Manche Bewohner gehen wieder nach Hause, weil sie von der Pflege und der Betreuung so gut eingestellt wurden, dass sie wieder zu Hause klar kommen.

Andere Bewohner gehen, weil sie es vielleicht noch nicht akzeptieren können.  
 

Ich habe unterschiedliche Entwicklungen mancher Bewohner mitbekommen. 

Wohlfühlfaktor in der Pflegeeinrichtung

Die Pflegedienstleitung und ihre Pflegekräfte in der Pflegeeinrichtung sind ständig bemüht, das es den Bewohnern gut geht, nehmen sich die Zeit auf ein Schwätzchen, registrieren jegliche Veränderung der Bewohner, brauchen ein starkes Nervenkostüm da nicht alle Bewohner einfach zu händeln sind, haben immer ein freundliches Wort und ein Lächeln auch wenn sie sich mit manchen Angehörigen herumärgern müssen.

Betreuung in der Pflegeeinrichtung

Die Betreuungsleitung und ihr Team bietet den Bewohnern ein großes Abwechlungsprogamm an dem die Bewohner je nach Geschmack teilnehmen können. Das kann eine Spielezeit sein, Zeit der Gymnastik, Lesestunde und anderes mehr.
Auch können die Bewohner selber Vorschläge einbringen.

In regelmäßigen Abständen findet für die Angehörigen ein Stammtisch statt, bei dem sich die Angehörigen austauschen können.

Ganz ehrlich: Wenn man bedenkt wieviele Bewohner in der Pflegeeinrichtung sind, dann ist die Beteiligung ziemlich dünn.

 

Besuche der Bewohner

Was das Besuchen der Bewohner durch Angehörige angeht, dass ist auch sehr unterschiedlich.
Es gibt Angehörige, die besuchen ihre Partner/Verwandte täglich. Dann gibt es einige, die besuchen ihre Angehörigen regelmäßig mehrmals die Woche und wieder andere, die kommen sehr selten.

Traurig wird es dann, wenn manche Bewohner ihre Angehörigen und deren ausbleibenden Besuch noch mit den Worten entschuldigen "Ja, die haben ja ihr eigenes Lebens" um dann bei anderen zu Fragen "Haben Sie schon wieder Besuch?"

Dann merkt man doch ihre Enttäuschung.

 

Ich gebe zu, ich mußte mir am Anfang sagen lassen, ich würde es mit den Besuchen übertreiben, er kann sich ja gar nicht eingewöhnen, du mußt auch mal an dich denken.
Auch für mich war das ein Lernprozess.

Aber in den Urlaub fahren mag ich immer noch nicht obwohl ich weiss, dass er in dieser Pflegeeinrichtung gut aufgehoben ist.

Kommt vielleicht aus der Zeit wo er noch zu Hause lebte. Immer wenn ich unterwegs war, kam ein Anruf vom Pflegedienst und es war wieder was passiert.

Mehrere Wohnbereiche

Gut finde ich, dass es in der Pflegeeinrichtung mehrere Wohnbereiche gibt. Dort nehmen die Bewohner in kleinen Gruppen ihre Mahlzeiten ein, können sich dort treffen und unterhalten oder einfach nur sitzen und lesen.

Im größeren Essenssaal, in dem auch Feiern und Veranstaltungen stattfinden, trifft sich dann eine größere Gruppe zu den Mahlzeiten und eine Bewohnerin sorgt für musikalische Untermalung. Das ergibt eine nette Athmosphäre. 

 

Natürlich versteht sich nicht jeder mit jedem - dann geht man sich eben aus dem Weg. Im Großen und Ganzen finde ich es aber nett wie die Bewohner miteinander umgehen, wie sie sich bei zufälligem Treffen begrüßen oder wenn sie sich nach dem gemeinsamen Abendbrot mit einem "Gutes Nächtle" verschieden.

Eintrag bei Seitensuche.info

Pflegebedürftig und was nun?

Was man einfach nicht weiss!

20. Feb. 2020
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